Unsere Trägergemeinschaft

(von links nach rechts)

Peter Kruse, Ernst Rohden, Jens Paulsen, Kurt Meyer, Günther Grotzke und Chefträger Walter Degener

Ja, ich bin ein Sargträger!



Heute gebe ich Dir einen kleinen Auszug meiner Erfahrungen auf dem Friedhof und wie ich zum Sargträger wurde.

Stellenanzeige „Sargträger gesucht“:

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Hm, dachte ich. Bei 1,75m und 64,5 kg wird das wohl nichts. Ach nein, ich lass das.
Oder doch? Ja, ich nehme allen Mut zusammen und bewerbe mich.
Bei meinem Vorstellungsgespräch war ich so angenehm überrascht, dass meiner neuen Aufgabe nichts mehr im Wege stand.

Dann kam die Anprobe der traditionellen Trägerkleidung, die altehrwürdig. Der Dreispitz Hut, der schwarze Anzug mit weißem Oberhemd und schwarzer Krawatte und der Mantel, feierlich und dennoch schlicht elegant. Schon war ich eingekleidet und konnte meinen ersten Einsatz kaum abwarten.

Freitag sollte es dann in Harsefeld soweit sein. Ich war so aufgeregt. Schaffe ich die neuen Handgriffe? War meine Entscheidung wirklich richtig? Oh, ich bin unsicher.

Pünktlich eine halbe Stunde vor Beginn der Trauerfeier treffe ich meine Kollegen.
Wir begrüßen uns kurz und dann beginnt auch schon die Einteilung. Ja, ja, alles mit Sinn und Verstand und vor allem mit aller Ruhe. Unser Chefträger erklärt mir, dass die Träger von höherer Statur am Kopfende beginnen und so erfolgt die Aufstellung dann bis hin zum „kleinsten“ Mann der Trägergemeinschaft. Ich habe großes Glück, weil ich in der Mitte tragen darf.

In der Regel dauert eine Trauerfeier eine halbe Stunde und somit positionieren wir uns rechtzeitig vor Ende vor der Kapelle. Bis nach draußen hören wir Andrea Bocelli mit seinem Time to say goodbye. Da öffnet der Bestatter auch schon die Tür. Nun geben wir der Verstorbenen in Würde das letzte Geleit.
Gemäßigten Schrittes betreten wir die Kapelle, stehen am Sarg, nehmen unsere Hüte ab und verneigen uns. Das gehört sich so.
Wir tragen den Sarg bis zur Grabstätte, um ihn dort sicher herabzulassen. Natürlich haben wir unsere Hüte wieder aufgesetzt.

Für einen kurzen Moment verweilen wir an der Grabstätte begeben uns dann aber auf den Rückweg. Ein kleiner Klön schnack mit dem Bestatter und der heutige Einsatz hat prima funktioniert.

So habe ich im Laufe der letzten Jahre wunderschöne Friedhöfe, völlig unterschiedliche Zeremonien und natürlich jedem einzelnen Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen, was für ein schöner Gedanke

ICH HABE MICH RICHTIG ENTSCHIEDEN.

Wir würden uns freuen, wenn auch Du unser Team tatkräftig unterstützt – mach mit und trau dich.

04164-2578

Norbert, Heike und
Sohn Oliver Dreist

Die richtigen Worte finden ...

Trauerrednerin Gabi Leichtweis

Das habe ich als Trauerrednerin und in der Trauerbegleitung zu meiner Aufgabe gemacht. In dieser Ausnahmesituation, die durch den Tod eines geliebten Menschen entsteht, sind wir Menschen oft sprachlos und auf der Suche nach Hilfestellungen, um über die Trauer wieder zurück ins Leben zu finden.

www.gabi-leichtweis.de

Biker - Bestattung Harsefeld

Biker-Bestattung

"Jeder Mensch hat seinen ganz eigenen Charakter, seine ganz eigenen Wünsche, Interessen, Vorlieben, Themen – seine Individualität; etwas, das ihm nicht genommen werden kann."

"Sollte also nicht auch der Abschied von einem Menschen entsprechend einzigartig sein?"

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